© JFW Stadt Möckern 2014 Made with MAGIX Bestimmungen zur Durchführung Löschangriff- nass- der Jugendfeuerwehren der Stadt Möckern 2014 Ausschreibung als Download 1. Grundsatz Jede Wettbewerbsgruppe darf aus Jugendlichen verschiedener Jugendfeuerwehren bestehen. Ein gültiger Mitgliedsausweis ist Bedingung für die Teilnahme. Teilnahme berechtigt sind Kinder und Jugendliche mit einem Mindestalter von 11-18 Jahren. Sie müssen mindestens ein halbes Jahr Mitglied in einer Jugendfeuerwehr sein. Der Stichtag für die Alterseinstufung der zum Wettbewerb antretenden Kinder und Jugendlichen ist der 31. Dezember des laufenden Jahres. Für Kinder ab 11 Jahren zählt das Datum des Geburtstages am Wettbewerbstag. Bei Teilnahme am Wettbewerb werden die Wettbewerbsbedingungen anerkannt. 2. Meldung Meldungen zur Teilnahme am Wettbewerb sind schriftlich in Form einer Teilnahmeliste einzureichen. Diese und die Ausweise der Wettkämpfer werden am Tag der Schiedsrichterschulung abgegeben. Die Teilnehmerliste enthält folgende Angaben: Name, Vorname Geburtsdatum Unterschrift Jugendwart Unterschrift Wehrleiter Änderungen müssen am Wettkampftag sofort vor Beginn des Wettkampfes gemeldet werden. Die Mannschaft besteht aus 6 Wettbewerbsteilnehmern, einem Ersatzmann der Jugendfeuerwehr und einem ausgebildeten Maschinisten. 3. Bekleidung Die Wettbewerbsgruppe tritt an in: Übungsanzug der DJF mit Ärmelabzeichen Jugendfeuerwehrschutzhelm mit Abzeichen festem Schuhwerk und Schutzhandschuhe (entsprechend der UVV Feuerwehr) Das Tragen von Handschuhen ist Pflicht. Zugelassene DIN EN: DIN EN 420- Schutzhandschuhe (alle Kategorien) DIN EN 659- Feuerwehrschutzhandschuhe DIN EN 388- Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken DIN EN 407- Schutzhandschuhe gegen thermische Belastungen Der Einsatz verschiedener Handschuhtypen innerhalb der Gruppe ist zulässig 4. Geräte Der Wettkampf wird mit eigenem Gerät durchgeführt. Der Wettbewerb wird durchgeführt unter Verwendung von: 3 A- Saugschläuchen 1,60m oder 2 A- Saugschläuchen 2,50m 1 Saugkorb 6 C- Druckschläuche 20m +/- 1m mit einem Durchmesser von 48mm oder 52mm 1 Verteiler (wie vorhanden) 2 C- Strahlrohre (absperrbar), 8mm Mundstückweite, max. 12,5mm 1 Druckbegrenzungsventil eingestellt auf 3 bar (falls notwendig Änderung, wird am Wettkampftag von der Wettkampfleitung entschieden) Kupplungen sind zu arretieren, außer für Füllschlauch 2 C- Übergangsstücke 1 Podest 2m x 2m 1 Wasserbehälter an dem je eine Vorrichtung zum Anschluss eines Füllschlauches vorhanden ist 2 Zielgeräte (Flaschen) 1 Tragkraftspritze TS 8/8 nach TGL oder DIN 1 B- Schlauch von 5m Länge 5. Vorbereitung des Wettbewerbes Die Wettkampfbahn ist mit geeignetem Material abzuzeichnen bzw. abzugrenzen. Von der Mannschaft sind nach dem Aufruf zum Wettbewerb auf einem 2m x2m großem Holzpodest innerhalb von 5 min. die benötigten Geräte bereitzustellen. Die Schläuche dürfen auf dem Podest auf beliebige Weise abgelegt werden. Sie dürfen gerollt oder gefaltet werden. Nur die Saugschläuche dürfen über die Umrandungen des Podestes hinausragen und müssen nicht auf einer Seite mit dem Podest abschließen. 2,50m Saugschläuche- Überstand insgesamt max. 50cm 1,60m Saugschläuche- Überstand insgesamt max. 1,20m Kupplungen dürfen nicht verbunden sein. Die Trennung sollte dabei sichtbar sein. Die Kupplungen müssen frei/ beweglich sein. Zwischen den Kupplungen sind auch keine anderweitigen Verbindungen (z.B. mittels der Gummierung der Schläuche) zulässig. Die Geräte dürfen untereinander nicht verbunden sein. Die TS 8/8 wurde vorher von den Erwachsenen des Ausrichters bzw. von den Erwachsenen der startenden Jugendfeuerwehr auf dem Podest abgestellt. Der Druckabgang zur Angriffsseite ist offen, zur abgewandten Seite geschlossen. Hier ist an einem B- Druckabgang, der für den Wettbewerb benötigt wird, ein 5m B- Schlauch anzukuppeln, an dessen anderen Seite ein Druckbegrenzungsventil mit 3 bar angekuppelt wird. Der erste C- Wettkampfschlauch von der Platte wird vor Beginn des Wettkampfes am Ausgang des Druckbegrenzungsventils gekuppelt. Dies ist durch den jeweiligen Schiedsrichter zu überwachen bzw. vor dem Startsignal nochmals zu überprüfen. Am Druckabgang des Druckbegrenzungsventils zum Verteiler ist ein C- Übergangsstück anzuschließen, ebenso am Druckeingang des Verteilers. In Vorbereitung des Wettbewerbes sind zwei 1,60m A- Saugschläuche bereits gekuppelt, während am einzelnen A- Saugschlauch der Saugkorb befestigt ist. Bei 2,50m A- Saugschläuchen wird der Saugkorb an einem 2,50m Saugschlauch befestigt. Als Wasserbehälter wird der Behälter der Erwachsenen verwendet. Die entsprechenden Maße der Bahn sind der Zeichnung zu entnehmen. Als Zieleinrichtung dienen die Zieleinrichtungen nach der Ausschreibung. 6. Ablauf des Wettbewerbes Die TS 8/8 wird grundsätzlich von einem erfahrenen, erwachsenen Maschinisten (mind. 18 Jahre) bedient, welcher die vollständige Schutzausrüstung zu tragen hat. Betriebsbereit wird die TS 8/8 von dem jeweiligen erwachsenen Maschinisten der startenden Gruppe der Jugendfeuerwehr gemacht. Nach dem Aufbau der Geräte entsprechend Punkt 5 meldet ein startenden Wettkämpfer (außer Maschinist) dem Bahnleiter „ JW................ zum Wettbewerb angetreten“.der Bahnleiter gibt danach das Startzeichen. Nach dem Startzeichen läuft die Mannschaft, von der vorher festgelegten Startlinie, zum Podest und entwickelt den Löschangriff bis alle 2 Rohre aufgebaut und die Zielgeräte gefüllt oder bekämpft sind. Während sich die Wettbewerbsmannschaft nach vorn entwickelt, tritt an die Stelle, an der der Verteiler abgelegt wird, ein Wertungsrichter um im Notfall eingreifen zu können. Die Zeit wird gestoppt wenn das letzte Zielgerät gefüllt oder bekämpft ist. Ein Nachkuppeln aller Geräte und Leitungen ist während des Wettkampfes gestattet. Die Strahlrohrführung kann in beliebiger Stellung erfolgen. Körperteile die den Erdboden berühren dürfen die Angriffslinie nicht überschreiten. Eine gegenseitige Unterstützung der Trupps ist nicht gestattet. Der Maschinist darf nur die A- Saugleitung an die TS 8/8 kuppeln, der Eingriff des Maschinisten erfolgt nur bei Abriss der schon fertig gekuppelten A- Saugleitung wenn die Wettkämpfer die Platte verlassen haben. 7. Wertungsrichter Die Wertungsrichter werden aus unseren Reihen gestellt. Jede startende Mannschaft stellt einen Schiedsrichter zur Verfügung. Gegebenenfalls werden Wertungsrichter zur Unterstützung vom Ausrichter gestellt. Benötigte Wertungsrichter: 1 Hauptschiedsrichter 1 Bahnleiter gleichzeitig Starter 1 am Druckbegrenzungsventil und am Füllschlauch 1 am Verteiler 1 Podest + 1 pro Bahn für Druckprüfung 8. Proteste Es besteht das Recht Proteste einzulegen: bei Verstoß gegen die Wettbewerbsbestimmungen bei Verkündigung falscher Ergebnisse bei technischen Mängeln an Geräten, die vom Veranstalter gestellt werden Bei Streitfragen, die während des laufenden Wettbewerbs auftreten, muss der Protest innerhalb von 10 Minuten nach Beendigung des betreffenden Laufes eingereicht werden. Der Protest ist in schriftlicher, durch den Jugendfeuerwehrwart/ Betreuer einzureichen. Proteste sind an Ort und Stelle zu entscheiden: vom Bahnleiter vom Hauptschiedsrichter Bei Streitfragen entscheidet der Leiter der Wettbewerbe endgültig. 9. Disqualifikation Bei grob unsportlichem Verhalten erfolgt eine Disqualifikation der Mannschaft. 10. Siegerehrung Die Siegerehrung bzw. die Teilnehmer entsprechend zu würdigen obliegt dem Veranstalter. Alle gestarteten Mannschaften haben an der Siegerehrung teilzunehmen.